Anker und Fadenlauf

Was ist eigentlich dieser Anker? Und berücksichtigt Pattarina den Fadenlauf? Wie geht das?

Der Anker ist ein kleines Blatt Papier – die letzte Seite, die man drucken muss, denn er funktioniert mit allen Schnittmustern und allen Schnittteilen. Auf diesem Blatt Papier ist ein vordefiniertes Bild drauf, das asymmetrisch und sehr kontrastreich ist. Es hilft der App, sich zu orientieren.

Der Pattarina-Anker
Der Pattarina-Anker

Sobald dieses Bild auf dem Stoff liegt und vom Handy erkannt wird, erscheint das Schnittteil. Es hängt exakt an diesem Bild dran, ist quasi daran geankert (so sind wir auch auf den Namen gekommen). 

Mit Hilfe des Ankers kann man dann das Schnittteil ausrichten, denn der kleine Pfeil in der Mitte des Ankers liegt genau parallel zum Fadenlauf des Schnittteils. Also schaut man, dass der Pfeil im Anker schön parallel zur Webkante oder zum Stoffbruch liegt.

Da der kleine Pfeil im Anker parallel zu den Außenkanten des Ankers ist, kann man sich auch daran gut orientieren.

In Technologiesprech heißt so ein Anker übrigens Marker. Das wollten wir hier lieber vermeiden, da dieses Wort im Nähbereich schon von den Trickmarkern besetzt ist, und auch leicht mit Markierungen wie Knipsen verwechselt werden könnte.

Mit Hilfe des Ankers lassen sich Teile auch gut im schrägen Fadenlauf ausrichten:

Pattarina-Anker im schrägen Fadenlauf
Pattarina-Anker im schrägen Fadenlauf

Herzliche Grüße und einen schönen Sonntagnachmittag

Nora

Am beliebtesten: Pattarina-Premium

Unsere Kickstarter-Kampagne ist richtig toll angelaufen. Nach 3 Tagen war das erste Fundingziel von 8.000 Euro erreicht, jetzt stehen wir bei unglaublichen 12.000 Euro und 471 Unterstützern! Danke an alle, die schon dabei sind.

Die beliebteste Prämie ist übrigens der Pattarina-Premium-Zugang. Damit sicherst du dir als erste und für ein ganzes Jahr lang tolle neue Features in Pattarina, z.B. Änderungen oder eine flexibel einstellbare Nahtzugabe. 

Die volle Liste der Prämien:

  • ein exklusives Kinder-, Damen- sowie ein Herrenschnittmuster,
  • Schnittmusterpakete,
  • Pattarina-Visionär,
  • und der oben erwähnte Premium-Zugang
  • oder die Möglichkeit, seinen Namen in die App gravieren zu lassen, als besonderer Unterstützer

Wir freuen uns über jede Unterstützung, klicke einfach hier wenn du auch dabei sein möchtest!

Vielen lieben Dank.

Unterstütze unsere Kickstarter-Kampagne

Bei Pattarina ist grad echt was los: Die erste Testrunde hat uns viel hilfreiches Feedback gebracht, die zweite Runde wird demnächst beginnen. Wir hoffen, noch im Frühsommer mit der App so richtig an den Start zu gehen!

Und damit dieser Zeitplan klappt, bitten wir heute um Unterstützung. Es geht diesmal aber nicht ums Testen – heute kann man sich schon mal “ein Stückchen Pattarina” sichern! Das geht mit unserer Kampagne, die wir gerade bei Kickstarter begonnen haben. Hier erreichst du die Kampagne.

Das Ziel der Kampagne ist, insgesamt 8.000 Euro einzusammeln – und zwar, indem ganz viele Leute virtuell kleine Beträge zusammenlegen. Bis zum 21. April haben wir Zeit – dann heißt es “alles oder nichts”. Ist das Ziel erreicht, bekommen wir das Geld, ansonsten leider nichts.

Die tolle Prämien gibt es so nur in dieser Kampagne. Dazu gehören z.B.:

  • Exklusive Pattarina-Schnittmuster für einen Kinderpulli, ein schönes Damentop oder ein Herrenshirt: Diese werden exklusiv für die Kickstarter-Kampagne entwickelt.
  • Mehrere Schnittmuster zum Paketpreis: Wer kann da widerstehen?
  • Zugang zu Pattarina-Premium für ein Jahr: Besondere Zusatzfunktionen als Erste nutzen
  • Pattarina-Visionär: Wer sich nicht fürs Nähen, aber für das Grundprinzip von Pattarina interessiert, kann uns helfen, die App in ganz neue Richtungen weiterzuspinnen. 
  • Und sollte irgendwo ganz viel Geld übrig sein, kann man sich einen von fünf exklusiven Nennungen in der App sichern. 🙂

Schnell sein lohnt sich: Insgesamt 100 dieser Prämien bieten wir zu besonders günstigen Early-Bird-Tarifen an.

Das Geld, das wir einsammeln möchten, benötigen wir dringend, um die App schnell fertig zu bekommen und um noch mehr Schnittmuster zu integrieren. Das schaffen wir nicht mehr zu zweit, sondern brauchen Unterstützung von außen. Deswegen bitten wir heute um Hilfe.

Noch nie bei Kickstarter mitgemacht? Kein Problem, es geht ganz einfach. Schau dir in Ruhe unsere Seite dort an (sie ist oben unter dem Link zu erreichen). Du siehst ein Video von uns und bekommst ein paar Infos zur App. Rechts siehst du verschiedene Prämien, die du kaufen kannst. Such dir eine aus. Dafür gibt es verschiedene Bezahlmöglichkeiten. Gern kannst du auch mehr zahlen als den angegebenen Betrag – jeder Euro hilft uns! Die Prämie erhältst du, sobald sie verfügbar ist (das Datum steht dort jeweils dabei).

Wir würden uns sehr über Unterstützung freuen – wenn wir es schaffen, die 8.000 Euro bis zum 21. April zu erreichen, wären wir sooooo glücklich, und es würde unsere Arbeit sehr, sehr vereinfachen. Wir zählen auf dich.

Vielen lieben Dank.

Nora und Markus von Pattarina

Und, wie läuft der Test?

Seit einem Monat ist Pattarina im iOS-Testlauf – und wir sind überwältigt davon, wie viele mittesten, uns ihre Beobachtungen, Kommentare, Fotos und Vorschläge schicken. Hier möchten wir zusammenfassen, was wir gelernt haben und wie es weitergeht.

Der Pattarina-Test

Pattarina ist die erste App, mit der man Schnittmuster direkt vom Handy auf den Stoff übertragen kann. Nie wieder drucken, kleben oder abpausen. Das spart Zeit, Nerven und Papier.

Diese App entwickeln mein Kollege Markus und ich seit fast einem Jahr zusammen. Wir haben sie schon mit über 40 Testern in persönlichen Treffen getestet. Nun war die App bereit für den nächsten Schritt – ein Test mit vielen Leuten, die Pattarina auf ihren eigenen Handys ausprobieren, ohne dass einer von uns daneben steht und erklärt wie es geht.

“Bereit zum Test” heißt übrigens nicht, dass die App fertig ist – es gibt immer noch eine Menge zu tun. Uns war es wichtig, so früh wie möglich Rückmeldungen von echten Nutzern zu bekommen, um zu sehen, wo wir wirklich noch ranmüssen, und wo eine Lösung vielleicht schon gut genug ist (auch wenn es einem in den Fingern juckt, da und dort noch was zu verbessern).

Was man mit Pattarina macht – abzeichnen unter dem Handybildschirm – ist auch eine neue Arbeitsweise, die man so noch nie angewendet hat. Es geht beim Test also nicht nur um die Verständlichkeit und Bedienbarkeit der App an sich, sondern auch um das Testen dieses ganz neuen Arbeitsprozesses.

So viele Pattarina-Tester

Sehr, sehr viele Leute sind dem Testaufruf gefolgt und schreiben uns megaviel Feedback. Fast die Hälfte der Leute, die wir eingeladen haben und die ein Telefon ab dem iPhone 6s besitzen, haben die App schon getestet. Das ist eine unfassbar hohe Quote – danke schön an alle Tester!

Direkt zu Beginn des Testes hat uns das gleich etwas Nerven gekostet – Apple hat die Einladungsmail an einem Samstag Abend verschickt, ohne dass wir genau wussten, wann es losgeht. Und auf den Ansturm, der dann kam, war unser Backend nicht ganz eingestellt. Fotos oder Nähanleitungen wurden deshalb in der ersten Testnacht nicht angezeigt. Zum Glück konnten wir das Problem direkt am Sonntag morgen direkt beheben. :-)))

Die ersten Ergebnisse

Am meisten freut uns, dass sich die Tester in der App gut zurechtfinden, und dass die Übertragung der Schnittmuster gut klappt, vor allem bei den Kindersachen. Wir haben schon mehrere total süße Fotos mit Pumphosen, Schlauchschals, Shirts und Mützen bekommen.

Natürlich zeigen sich auch ein paar Bugs in der App – um die zu finden, testen wir ja. Bei gewissen Handymodellen stürzt die App manchmal ab oder bestimmte Icons reagieren teilweise nicht. Das ist ärgerlich, und wir arbeiten an der Behebung.

Auch bei der Übertragung größerer Schnittteile hatten ein paar Nutzer Schwierigkeiten, andere sind gut klargekommen. Die Schwierigkeiten liegen zum Teil an technischen Dingen, die wir in der App verbessern müssen, zum Teil daran, dass es ein paar Rahmenbedingungen für die Übertragung gibt, auf die wir stärker hinweisen müssen. Auf folgende Dinge sollte man achten, haben wir im Test gelernt:

  • Auf dem Tisch ist die Übertragung einfacher als auf dem Boden.
  • Kreide geht nicht, auch Buntstifte sind schwierig. Man benötigt wirklich irgendein Zeichengerät, das die Farbe ganz leicht auf dem Stoff hinterlässt, ohne dass man dafür den Stoff festhalten muss. Denn genau dafür hat man eben keine Hand frei. Trickmarker, auswaschbare Filzstifte, so was in der Richtung, sind einfacher zu benutzen.
  • Rutschige Stoffe sind eine besondere Herausforderung. Die müssen so gut wie möglich fixiert werden. Und es ist einfacher, bei solchen Stoffen nur Punkte zu übertragen, die man leicht auf den Stoff tippt, anstatt Linien zu ziehen.
  • Der Anker muss immer im Bild sein. Problem dabei: Der Anker ist offiziell “aus dem Bild”, wenn er vom eigenen Arm verdeckt wird. Das passiert natürlich bei der Übertragung häufiger. Immer dann rutschen die Linien ein wenig, und springen zurück, wenn der Anker wieder voll zu sehen ist. Hat man gesprungene Linien übertragen, wird die Form ungenau. Hier arbeiten wir auch an einer technischen Lösung.
  • Das Anlegen am Stoffbruch ist manchmal herausfordernd, weil man den Eindruck hat, er liegt nicht genau in der Flucht. Das ist ein technisches Problem, an dem wir gerade arbeiten.

So geht es bei uns weiter

Wir haben viele konkrete Verbesserungen für die App notiert, und auch ein paar supercoole Ideen eingesammelt, wie sich die App weiterentwickeln soll.

Von den konkreten Dingen sind zwei Veränderungen etwas umfangreicher, das heißt wir müssen dafür unsere IT-Architektur ein Stückweit anpassen. Die anderen sind dagegen relativ schnell umzusetzen.

Wenn das geschehen ist, sind wir bereit für eine zweite Testrunde. Die wird dann für Android sein! Registriere dich, wenn du dabei sein willst.

Wir freuen uns weiterhin auf eure rege Teilnahme und euer Feedback.

Liebe Grüße

Nora und Markus von Pattarina

Pattarina im Fernsehen

Wir waren im Fernsehen! Boah, war das aufregend.

Pattarina im rbb

Wir kommen da mal kurz vor, ab Minute 08:18.

War ein drittes Programm, und der Beitrag lief recht spät abends, aber egal.

Drei Tage später kamen ein paar Szenen daraus sogar in den Hauptnachrichten.

Wer mal schauen möchte (auch wie es in unserem Büro so aussieht :-)), bitte schön:

https://mediathek.rbb-online.de/tv/rbb-Fernsehen/Zukunft-ohne-Kohle/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=8256334&documentId=59719480

Liebe Grüße,

Nora

Der Pattarina-Testlauf ist gestartet

Yeah, endlich ist unser Testlauf gestartet – und wir freuen uns sehr über die vielen Zuschriften mit Feedback, die uns erreichen. Vielen lieben Dank dafür!

Wer noch nichts gehört hat – schreibt bitte kurz an feedback@pattarina.de, dann können wir euch noch dazuladen.

Und wer den Anker sucht, den man zum Übertragen braucht, er findet sich auf unserer Webseite:

https://www.pattarina.de/testen

Viele Grüße

Nora

Geschenkpapier aus Stoff

Weihnachten ist vorbei, alle Lieder gesungen, die Kerzen abgebrannt. Übrig bleibt ein großer Haufen zerknülltes Geschenkpapier. Diesen Müll kann man vermeiden – und ein Stofftuch selbst nähen als Alternative zu Geschenkpapier.

Ein Geschenktuch nähen

Ein Geschenktuch ist letztlich nichts weiter als ein Viereck mit versäuberten Kanten. Wer es ganz schnell nähen möchte, kann die Kanten einmal durch die Overlock ziehen. Etwas ordentlicher sieht es mit gesäumten Kanten und Briefecken aus. Wie das geht, zeige ich hier:

1. Kanten umbügeln und Briefecken markieren

Schneide das Tuch in der gewünschten Größe zu (dazu unten mehr) und bügele alle Außenkanten des Tuchs 1,5 cm breit um. Falte die Kanten wieder auf und ziehe an jeder Ecke einen Strich, der die Winkel zwischen den Bügelkanten halbiert. So hier:

Briefecke - hier wird der Winkel halbiert

2. Ecken entlang des Strichs aufeinandernähen

Bügele die Kante auch noch ein zweites Mal ein, zwischen der ersten Bügelkante und der Außenkante. Ziel der beiden Bügelkanten ist, die Kante doppelt einschlagen zu können. Falte die gebügelten Kanten wieder auf.

Nun zu dem eben gemalten Strich an der Ecke: Teile den Strich in gedanklich am Mittelpunkt in zwei Hälften. Diese beiden Strichhälften faltest du nun rechts auf rechts genau aufeinander und nähst sie zusammen. Wichtig: Bevor du sie zusammen nähst, klappst du die äußere Bügelkante wieder ein. So sieht die fertige Briefecke schöner aus.

Hier auf dem Bild erkennt am hoffentlich, was gemeint ist. Die Ecke wird rechts auf rechts aufeinandergelegt, so dass beide Strichhälften aufeinanderliegen. Den Strich erkennt man allerdings nur noch zum Teil, weil der Stoff an der äußeren Bügelkante eingeklappt ist.

Briefecke nähen

Nähe nun genau über den Strich, und schneide dann die oben überstehende Kante ab.

Briefecke - die obere Kante wird abgeschnitten

Die Briefecke ist damit praktisch schon fertig. Bügle einmal über diese Naht drüber, krempele sie um auf die normale rechte Seite und bügle auch die fertige Briefecke. Das gleiche machst du an den anderen drei Ecken.

Fertige Briefecke am Geschenktuch aus Stoff

3. Kanten absteppen

Zum Schluss steppst du die bereits umgebügelten Kanten mit einem Geradstich ab – und das Geschenktuch ist fertig genäht!

Alternative zu Geschenkpapier aus Stoff

Furoshiki oder Wer hat’s erfunden?

In Japan gibt es solche Einschlagtücher schon ganz lange, sie heißen dort Furoshiki. Wird ein Geschenk verpackt, wird das Furoshiki meist oben zusammengeknotet. Furoshiki wurden dort auch zum Transport von Einkäufen und als Picknickdecke verwendet.

Furoshiki sind etwas aus der Mode gekommen, werden aber in Japan gerade wiederentdeckt – die Umweltministerin hat vor ein paar Jahren sogar selbst eines entworfen, um auf die vielen Vorteile von Furoshikis hinzuweisen.

Verschenken oder aufheben?

Das Geschenktuch kann man mitverschenken oder, nach dem auspacken, diskret wieder mit nach Hause nehmen. Wer seine Furoshikis öfter verwenden will, dem empfehle ich ein Grundset zu nähen:

Ein kleines Furoshiki für ein buchgroßes Geschenk (ca. 0,60 m x 0,50 m),

ein mittleres Furoshiki (ca. 0,9 m x 0,9 m) und

ein riesiges über die gesamte Breite der Stoffbahn (1,50 m x 1 m).

Das Furoshiki, das ich hier zeige, habe ich gleich mitverschenkt. Es ist so breit wie die Stoffbahn (1,50 m) und etwa 1 m lang – der Karton, den ich einpacken wollte, war riesig.

Oben habe ich es in eine Art Schleife gedreht – zum 4-tie-wrap, wie auf dem Link oben zu sehen, hätte es nicht gereicht.

Ein Furoshiki ist eine aus Stoff genähte Geschenkverpackung.

Viele Grüße

Nora

Veganes Metallicleder an der Maschine – was ich gelernt habe

Metallicfarbenes Kunstleder scheint ein Trend zu sein – im Stoffladen gab es fünf verschiedene Silber- und Goldtöne zu kaufen. Solches Kunstleder (oder auch veganes Leder, das klingt gleich viel hochwertiger) näht sich eigentlich total leicht, da es sehr stabil liegt. Es gibt aber auch ein paar Klippen zu umschiffen.

Rock in A-Linien-Form aus Kunstleder nähen

Genäht habe ich aus meinem veganen Leder einen Rock in leichter A-Linie, ohne Taschen, mit Formbund und Reissverschluss hinten in der Mitte.

Die Warnhinweise, die man schon von Softshell und Co. kennt, gelten hier auch. Lieber nicht an sichtbaren Stellen in den Stoff stechen! Lieber nicht die Stoffbahnen aufeinanderstecken, sondern nur klammern. Ich habe mit einer neuen, recht dünnen Nadel für normale Webstoffe genäht, das ging super.

Bis ich an die Stelle kam, wo das Nähfüßchen in Kontakt mit der ledrigen Seite des Stoffes kommt. Und den Dienst versagt. Dieser Stoff hier ist sehr – wie soll man das nennen – “bremsend”, vielleicht. Er ließ sich überhaupt nicht durch die Maschine transportieren. Man merkt das sogar beim Tragen, wenn man irgendwo an eine Tischkante oder so stößt bleibt der Rock dort quasi stehen, er streift nicht einfach irgendwo lang.

Die Lösung hab ich irgendwann mal bei Elle Puls in einem Schnittmuster gelesen: Küchenrolle auf die neuralgischen Stellen (Vlies geht sicher auch).

Kunstleder mit Küchenrolle nähen

Das verhindert den Bremseffekt total und lässt sich danach aus den Nähten halbwegs wieder rauspulen.

Kunstleder mit Küchenrolle oder Vlies nähen

Sehr zu empfehlen.

Bügeln geht bei so einem Stoff auch nicht gut, da ist schnell das Bügeleisen ruiniert. Deshalb immer ein Tuch unterlegen. Am besten ging es bei mir dann mit ganz viel Dampf über dem Tuch.

Und der Saum? Den habe ich angeklebt, mit Textilkleber. Das Zeug ist super, man kann damit auch die Overlockkette versäubern (denn wer hat schon Lust, das Ding in die Naht einzuziehen).

Geklebter Saum

Was man hier auch gut sehen kann: Gerade schneiden ist bei diesem Material gar nicht so leicht. Es fühlt sich so an, als ob die Schere macht was sie will.

Innen ist der Stoff gefüttert.

Innenfutter im Metallicleder-Rock

Ungewohnt sich auch die Raschelgeräusche, die der Stoff bei jedem Schritt macht – aber dafür bekommt man einen Rock, der so gut wie nie in die Waschmaschine muss. Und das ist doch auch super!

Rock aus veganem Metallicleder

Verlinkt zu Sewlala und Nähfrosch.

Endlich Wochenende – Deine Nähzeit?

Wann nähst du am liebsten? Am Wochenende oder unter der Woche? Lieber schön den Samstag und Sonntag in Ruhe, oder eher abends unter der Woche, in kleineren Portionen? Oder hast du eine ganz andere Lieblings-Nähzeit?

Nähzeit - bald mit Pattarina

Warum wir das wissen wollen? Um abschätzen zu können, wie viel Kapazität die App wann vorhalten muss – damit wir wissen, wann unser Backend richtig ranklotzen muss, und wann es verschnaufen kann (nicht dass ein Backend unbedingt Pausen braucht :-)).

Hier kannst du einfach abstimmen (auch wenn die Umfrage sehr seltsam aussieht…): 

Wann nähst du am liebsten?
123 votes · 153 answers


Ich persönlich nähe am liebsten abends unter der Woche, wenn die Kinder schlafen und ich noch nicht zu müde bin, um das Nähfüßchen zu erkennen. Schreib deine Präferenzen auch gern unten in die Kommentare.

Danke, viele liebe Grüße und ein schönes (Näh-)Wochenende,

Nora